His Story

Die Geschichte von BRASSEGO ist in Wahrheit seine Geschichte: die von Alois Mayer, die eines Pioniers.

Brassego Chef Alois Mayer Haag Österreich

1962 in Oberösterreich geboren, begann er mit 17 Jahren eine Lehre beim Volumenhersteller Musica in Steyr. Segen des großen Unternehmens: Er konnte eine Ausbildung in gleich drei Fachrichtungen absolvieren – im Schallstück-, Maschinen- und Instrumentenbau. Das ist heute kaum mehr möglich. Fluch jedoch: Neue Ideen hatten es im Apparat der unflexiblen Massenproduktion nicht leicht. Und Ideen hatte der junge Alois Mayer zuhauf. Neben dem Konzept einer Kompakttrompete mit dunklerem Klang und perfekter Intonation, wollte er auch den Herstellungsprozess in jeglicher Hinsicht optimieren. Dazu zählen für ihn bis heute auch der schonende Umgang mit Ressourcen und der Blick auf Umweltverträglichkeit: Weil er nicht akzeptieren wollte, dass bei Musica tonnenweise Chemikalien eingesetzt wurden, nur um Instrumente zu entfetten, entwickelte er kurzerhand ein Verfahren mit Dampf, dass den Giftstoffeinsatz auf ein Minimum reduziert. Revolutionär aber im eigenen Hause leider ignoriert. Erkennend, dass die Zukunft in der Selbstständigkeit liegen muss, verabschiedete er sich alsbald nach der Meisterprüfung 1986 aus dem Lehrbetrieb und gründete in Haag das eigene Unternehmen. Rückblickend gesehen ist dann das dritte Jahr der eigenen Firma Haagston, 1990, ein ganz entscheidendes. Damals kam Alois Mayer die Idee zur Singing Bell.

Die Klangbeulen, die es zuvor nur beim Paukenkorpus gab, übertrug er auf das Blechinstrument, nach einigem Experimentieren meldete er das Hämmerungsverfahren noch im selben Jahr zum Patent an. 1993 folgte dann die erste Präsenz auf der Frankfurter Musikmesse, jedoch mit ernüchterndem Resultat: keine Verkäufe, keine wichtigen Kontakte. Abgeschreckt hat das Alois Mayer nicht. Natürlich nicht. Unerschütterlich im Glauben an seine Ideen ließ er sich nicht entmutigen und ist seit jenem Jahr immer in Frankfurt vertreten. Sein Stand hat sich beständig vergrößert, genauso wie das Interesse an seinen Innovationen. 1996 wurde das erste, nun gereifte Instrument mit Singing Bell ausgestellt, 1998 Drehventiltrompeten mit neuartigen Überblasklappen und 2001 ein spezielles Wiener Horn, das dem Problemton E und somit dem Spieler das Leben unfassbar erleichtert. Darüber hinaus gibt es unzählige kleinere und größere Details, die die Instrumente von Alois Mayer einzigartig machen und das Ergebnis unermüdlicher, da begeisterter und – um ehrlich zu sein – von obsessivem Optimierungsstreben getriebener Tüftelei sind. Denn ein „Ist halt so, kann man nichts machen!“ wird man bei ihm nie hören. Sich mit Dingen zufriedengeben, die nicht zufriedenstellend sind, käme für einen solchen Menschen der Kapitulation vor Herausforderungen per se gleich. Stattdessen funkeln seinen Augen, wenn ein Kunde wegen eines verzwickten Problems mit dem eigenen Instrument zu ihm kommt. Man sieht dann das Erfinderhirn schon an Lösungen basteln noch bevor der Erfindermund optimistisch verkündet: „Da könnte man doch…“

Brassego Chef Alois Mayer Haag Österreich

2013, zum 25jährigen Firmenjubiläum, entschloss sich Alois Mayer, nur mehr unter dem Namen BRASSEGO zu produzieren, um die Kompetenz in seiner Disziplin auch namentlich zur Schau zu tragen und damit den eigenen Erzeugnissen gerecht zu werden. Schließlich sind seine Instrumente von höchster Fertigungs- und selbstverständlich am wichtigsten: höchster Spiel- und Klangqualität. Kurz: BRASSEGO steht für feinstes Blech aus österreichischer Handarbeit.